Oh how I longed for that feature: Whenever I log into XFCE, I want my ssh key to be automatically added to my authentication agent. Although it took some time, I finally puzzled together all the pieces to make it work. So here it is. 3 simple steps to get auto-adding to work in Xubuntu karmic koala:
  1. Enable "start gnome environment" in XFCE settings
  2. Comment out the line "use-ssh-agent" in /etc/X11/Xsession.options. This prevents the ssh-agent from starting. Instead gnome-keyring-daemon's internal agent will be used. However ssh-agent would overwrite it's socket variable, so we disable it here.
  3. Place the following into your ~/.xprofile: if [ -n "$GNOME_KEYRING_PID" ]; then eval `gnome-keyring-daemon --start` export SSH_AUTH_SOCK fi
There you go. If it does not work after a re-login, leave a comment below. Further information regarding the GNOME startup process and the way gnome-keyring-daemon gets started (it's actually started twice, huh!) can be found in this bug report.

16. April 2010: Update for Lucid Lynx

Apparently my fix from above prevents things from working Lucid. Therefore, if you have problems, unset everything and it should work. Nice. It seems to be totally broken in lucid. After wasting already to much time for this, I filed a bug report about it, we'll see what happens: https://bugs.launchpad.net/ubuntu/+source/xfce4-session/+bug/564831.

Die Deutsche Bahn könnte vieles besser machen. Das ist natürlich gemeinhin bekannt und auch nicht weiter erwähnenswert. Für mich ist es deshalb immer wieder mit großem Ärger verbunden, wenn ich erleben muss, was man in der Tat noch schlechter machen kann. Bisher hat die Bahn mir jedes Jahr eine neue Bahncard geschickt. Dafür musste ich nichts weiter machen, außer zum richtigen Zeitpunkt für eine ausreichende Deckung meines Kontos zu sorgen. Für 120 Schleifen kann ich wohl auch erwarten, dass sowas reibungslos funktioniert. Was macht die Bahn jedoch dieses Jahr? Nichts. Also rufe ich nach 8 Wochen an und erfahre, dass man keine Studienbescheinigung hat. Das ist natürlich völlig klar und ein umweltbewusstes Unternehmen spart sich auch das Papier, das es gekostet hätte, mir mitzuteilen, dass man im Gegensatz zu den vergangen Jahren diesmal gerne eine solche Bescheinigung hätte. Ja, soll ich's denn riechen? Blödmänner! Das ganze geschah am 15. Oktober. Es kommt aber noch besser: Schon heute, also nur 4 Wochen später, kommt das Stück Plastik dann ins Haus. Natürlich kann ein Unternehmen wie die Bahn ein Stück Plastik nicht schneller transportieren, aus Gründen die mich überhaupt nicht interessieren. Ich warte also fast drei Monate lang auf meine Bahncard und was sehe ich, als sie kommt? Sie ist auf den 20. August datiert. Das war vor 3 Monaten! Natürlich könnte man sagen, dass das auch schneller hätte gehen können, wenn ich direkt am Tag nach dem Ausbleiben angerufen hätte, aber darum geht es mir überhaupt nicht. Ich finde es völlig unangebracht, erst so zu tun, als könnte man mir keine Bahncard ausstellen, und diese anschließend in die Vergangenheit zu datieren. Wie kann man es denn mit einer Serviceorientierung vereinbaren, dass man eine Leistung berechnet, die man nicht liefert? Genau das passiert nämlich: Ich hab 3 Monate für die Katz bezahlt. Garniert wird das dann noch mit der Tatsache, dass ich dem Saftladen jetzt wieder hinterherrennen und den ganzen Mist geradebiegen kann. Wie es mich aufregt! Ich werde also morgen früh wieder anrufen und den Kreislauf auf ein neues in Gang setzen. Bisher haben sie sich noch nicht getraut, eine Abbuchung vorzunehmen. Man darf gespannt sein, wie das weitergeht.

Am Wochenende war bekanntlich der Bundesjugendleitertag der JDAV in Ulm. Nachdem ich in der letzten Nacht 14 Stunden lang geschlafen habe, bin ich jetzt auch wieder fit genug, um über die Ereignisse zu berichten.

Freitagabend: Anreise und Kneipentour

Nach einer sehr ausgiebigen, dafür aber gemütlichen Anreise (Danke liebe Bahn, für die besch*****en Umsteigezeiten) kamen wir um 21:00 Uhr in Ulm an. Nach einer reibungslosen Anmeldung zogen wir in die Stadt, und konnten nach längerer Suche sogar noch was zu Essen finden.

Samstagmorgen: Berichte aus den Bereichen

Am Samstag morgen gab es die Berichte der einzelnen Bereiche der Bundesjugendleitung. Insbesondere beim Thema Sponsoring hob die Kuh schon ein wenig vom Boden ab und es sah so aus, als würde sie am Sonntag morgen endgültig das Fliegen erlernen.

Samstagmittag: Vorstellung der Kandidaten

Es ging zu wie bei Herzblatt. Der Moderator, dessen Name ich vergessen habe und den ich deshalb hier mal Pierre nenne, hat die Kandidaten ausgezogen bis aufs letzte Hemd. Dabei wurden die großen Geschütze der Personalauswahl aufgefahren: “Nenne drei Schwächen und drei Stärken…”, “Was bedeuten Macht und Einfluss für dich?” Es war aber alles in allem nicht langweilig und das Publikum konnte sich ein gutes Bild der Auslage machen. Danach waren sich alle einig: Die Wahl wird knapp.

Samstagabend: Spitzbergen und Erbse

Nach den Foren am Nachmittag ging es am Abend mit dem Vortrag der Spitzbergen-Expedition der JDAV BaWü weiter. Zwei Stunden lang wurden Fotos gezeigt und lustige Geschichten erzählt. Wer noch nicht genug hat, kann sich hier auch noch an den weiteren Fotos der Expedition freuen.
Direkt im Anschluss hat Erbse die Lachmuskeln mit seinem Kletterkabarett auf Trab gehalten. Ich bin danach ins Bett, man hat aber hier und da vernommen, dass der letzte Besucher der anschließenden Disko um 6 Uhr in der Früh sein Bett aufgesucht hat.

Sonntagmorgen: Showdown

Hosen runter! Am Sonntag morgen fand die Wahl zum Bundesjugendleiter statt. Am Ende war das Ergebnis weniger knapp, als erwartet. Mimi wurde mit 254 zu 97 Stimmen zum neuen Bundesjugendleiter gewählt. Außerdem wurden noch Katharina Schröttle (Bayern) als neue 2. Stellvertreterin, sowie Jonas Freihart (BaWü) und Christian Kubitza (BaWü) als Beisitzer gewählt. Einen Bericht aus erster Hand sowie die vollständige Zusammensetzung der neuen Bundesjugendleitung gibt es auf Mimis Blog.

Sonntagmittag: Die Kuh hebt ab

Jetzt war es soweit. Die Anträge wurden beraten und wie erwartet ging es heiß her. Rohland von der Bundesjugendleitung und Thomas Urban, der Geschäftsführer des Alpenvereins, lieferten sich ein Battle auf der Bühne, bei dem es an nichts fehlte. Hintergrund der Auseinandersetzung: Es gibt scheinbar einen Sponsoring-Vertrag, den der DAV für die Jugend mit Mountain Equipment geschlossen hat und der, obwohl er die Jugend betrifft, ihr nicht gänzlich offen gelegt werden kann. Am Ende konnte sich Rohland durchsetzen und sein Antrag wurde angenommen. 1:0.

Schnell schnell!

Danach musste es sehr schnell gehen. Vielen war es wichtiger, schnell und pünktlich nach Hause zu kommen, und deshalb wurde zügig abgestimmt. Noch schnell ein Lunchpaket schnappen, dann nichts wie los zum Bahnhof. Beinahe hätte die Delegation aus Baden ihren Zug verpasst, weil einer (nämlich ich) am Bahnhof verloren gegangen war.

Was gab’s noch

Überall waren Info-Stände aufgebaut. Die Bayern haben über ihr Projekt Prävention sexueller Gewalt informiert, Check Your Risk war am Start und das Knotenpunkt-Redaktionsteam hatte eine Lounge eingerichtet, von der es sogar schon ein Bild online gibt.

Die Ulmer Jugendleiter haben einen super Job gemacht. Alles hat geklappt, man hat die Schlaf-, Speise- und Tagungsorte schnell gefunden, und es war immer genug zu Essen da. Getränke haben Geld gekostet, Wasser umsonst hätte mir besser gefallen. Wenn sie soweit sind, dann wollen die Organisatoren die Bilder des Bundesjugendleitertags im Internet veröffentlichen. Ich hab auch welche gemacht, leider nicht mit meiner Kamera, aber ich will sehen, ob ich schneller bin.

Ach ja, ein paar von Handy hab ich schon. Auf der Rückfahrt hielt der Zug in Kuchen. Was ein Name, für eine Ortschaft.

Jetzt bin ich wieder ausgeschlafen. Weiter geht die gute Fahrt, in zweieinhalb Monaten ist Landesjugendleitertag der Baden-Württemberger in Freiburg und wer nicht kommt, ist blöd!