Mal wieder bin ich in kurzem Abstand über zwei interessante Zahlen gestolpert:
  • Überall kann man lesen, dass Jogi Löw, hoch geschätzter Trainer unserer deutschen Fussballmannschaft, seinen Vertrag mit dem DFB verlängern konnte. Dafür erhält er im Jahr in Zukunft wohl etwa 3 Millionen Euro. Zusätzlich hat er dann wohl noch Werbeeinnahmen.
  • Wer hat in diesem Jahr noch seinen Vertrag verlängert? Richtig, die Bundeskanzlerin. Und was verdient sie? 226.000 Euro im Jahr. (Quelle: Wikipedia)



Sicher hat es sich längst herumgesprochen, dass die KIT-Bibliothek in mancherlei Hinsicht hätte besser entworfen und gebaut werden können. Insbesondere ist es dort leider oft sehr laut. Wir wären aber nicht die Elite-Uni, die wir sind, wenn uns dazu nicht eine Lösung einfiele. Hier ist sie also, die elitäre Antwort auf Lärm im elitären Lernraum:



Geil, oder?

Gerade habe ich die beiden Zahlen des Tages gehört und auch im Web gefunden: 7,2 Milliarden Euro werden die EU-Staaten den Entwicklungsländern in den nächsten Jahren zur Verfügung stellen. (Quelle: tagesthemen.de, 11.12.2009) 27,4 Milliarden Euro wird die EU für die Entwicklung des neuen Airbus A400M nach Schätzungen von Pricewaterhouse Coopers am Ende gezahlt haben. (Quelle: tagesthemen.de, 11.12.2009)

Heute habe ich einen Newsletter von KabelBW erhalten, die unsere WG mit Telefon und Internet versorgen. Dort wird ein Upgrade unserer Leitung angepriesen. Unter anderem heißt es darin:
Gleicher Preis: Sie zahlen keinen Cent extra. Es gibt keine versteckten Kosten, weder einmalig noch monatlich!
Gut, oder? Es wäre das erste Unternehmen, bei dem es was zu verschenken gibt. Und als ich gerade überlege, ob KabelBW den Kapitalismus vielleicht nicht verstanden hat, fällt mir auf, dass unter der Grußformel noch etwas steht.
PS: CleverKabel 25 beinhaltet eine Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten, die mit dem Tag Ihres Upgrades in diesen Tarif erneut beginnt.
Also doch. Nicht, dass ich es nicht geahnt hätte, doch auch wenn es erlaubt ist, solche Formulierungen zu verwenden und den Disclaimer am Ende zu schreiben, so finde ich es nicht gut. Wenn man allerdings alle Firmen meidet, die das machen, dann kann man auch gleich in der Steinzeit leben. Vermutlich findet man nicht mal einen Bestatter, der einem nicht noch das sprichwörtliche letzte Hemd an solche Klauseln bindet.

Da, kuckt euch an, was die Karlsruher Studenten getrieben haben. Crêpe schreibt man das. Mit Dach auf dem e!