Heute back' ich: Debian Pakete. Und wie es die dafür verwendete Infrastruktur will, ist folgender Workflow zu durchlaufen:
  1. Datei editieren.
  2. Sicherungsdatei filename~ entfernen (man will die ja nicht mit einchecken
  3. Commit: osc ci (im Editor nen Kommentar eintippen)
  4. Warten, bis es kompiliert hat: watch -n5 osc results
  5. Virtuelle Maschine zurücksetzen.
  6. Paket neu installieren.
Und das ganze dauert dann jedes mal ein paar Minuten. Aber ich hab ja Zeit! Morgen brau' ich.

Vor einiger Zeit habe ich auf Twitter behauptet, dass es im Laden um die Ecke 40 Sorten Kaugummi gibt. Hier ist nun der Beweis.


Gestern waren wir in einem Fußbodenbelaggeschäft und wollten rausfinden, wie teuer 18 m² Fertigparkett sind. Dieses Parkett - eigentlich ist es eher eine Art Laminat, auf dem statt einer Fototapete Holz klebt - kommt in Paketen daher und die Art, wie der Verkäufer das Wort "Paket" aussprach erinnerte ein wenig an nächtliche TV-Gewinnspiele. Es kam also zu dem Punkt, da ausgerechnet werden sollte, wie teuer der Spaß ist. Hier die (Text-)Aufgabe:
Ein 18 Quadratmeter großer Raum soll mit Parkett ausgelegt werden. Das Parkett wird in Paketen verkauft. Jedes Paket enthält 2,57 Quadratmeter. Wie viele Pakete braucht man, um den Raum komplett auszulegen?
Und? Schon überlegt, wie man das macht? Zugegebenermaßen ist Kopfrechnen nicht jedermanns Stärke, so dass die Verwendung eines Taschenrechners erlaubt war. Der Mann hat also zunächst 18 x 2,57 eingetippt. Gleichzeitig hat er weiter schlau über Fußböden gesprochen. Nachdem er das Ergebnis einige Sekunden lang betrachtet und sich vor Augen geführt hatte, dass wir keinen Sportplatz sondern ein Zimmer damit auslegen wollten, der zweite Versuch: 18 / 2,57. RISCHTISCH. Dafür hat der 2 Minuten gebraucht. Und dann heißt es wieder "Lars, sei nicht so fies, Mathematik ist auch nicht leicht." Stimmt.