How can I copy from files from one Linux (or generally, any Unix based OS) device to another? Assuming both have some kind of network connection, I usually go and install my SSH key on the target device and then simply run scp or rsync, the latter being especially useful if I need to update the remote file tree. If for some reason there was no SSH, I might resort to FTP, SFTP even, SMB, NFS.

The only option Android leaves - at least if you don't want to void the warranty by rooting the device - is this: Connect the device with a cable (remember this being on the same network) and use the worst protocol you can think of to copy files to the device. Even in the latest Ubuntu the version of the library needed for that is to old, so you will have to painfully upgrade it. Rage ensued!!

I'm not even sure whether Google or Samsung, which manufactured the device in question, are to blame for this. One of them however broke the whole concept of networked devices just to force everyone to either rebreak the jailed concept alltogether or ressort to a crippled, restricted Microsoft developed protocol like MTP. What where they thinking a user would need to copy files?

Dear Google, please fix that. Give the users some way to copy files to their device from native Linux environments. Create an app to run an SFTP server, be it jailed to parts of the file system and let me copy files over there as I usually do. I will now have to head to the Market and look for some third party app to copy files. The heck!

So. Heute ist es wieder soweit. Nachdem ich mir vorgenommen hatte, nur noch in Fällen besonderer Inkompetenz oder Unverschämtheit über die Bahn zu meckern, schien mir die Schalterfrau in Hamburg geradezu darum zu betteln.
"Hier ist geschlossen!"
Gestern hat mal wieder die höhere Gewalt zugeschlagen und verhindert, dass unser Nachtzug von Hamburg nach Karlsruhe fahren konnten. Um das zu erfahren mussten wir zum Hauptbahnhof - Webseite und Hotline der Bahn waren überlastet. Aber wir haben ja Zeit. Jetzt fragt man sich als serviceorientiertes Unternehmen in einem solchen Fall sicher: Wie können wir unseren Fahrgästen und Mitarbeitern helfen und sie im Chaos mit Informationen versorgen? Richtig: Indem wir das Servicecenter schließen. Pünktlich um 22 Uhr treten zwei Brocken vom Sicherheitsdienst vor die Tür und scheuchen die Kundschaft weg. Zwei Schalter in der Zugigen Bahnhofshalle sind sicher genug für halb Süddeutschland, dass aus Hamburg weg will. Ein Stand mit Suppe oder Kaffee oder einfach nur nettes Personal? Für solche Vorschläge wird man mittlerweile ausgelacht.
"Da können wir doch nichts dafür, wenn die Lokführer nicht fahren wollen
Die Servicefrau hat uns also zu erklären versucht, dass ein privates Subunternehmen die Nachtzüge betreibt und deren Lokführer nicht fahren wollten. Das sei ja aber nicht Schuld der Bahn und deshalb könnte sie uns auch nicht weiterhelfen. Hotel? Da musste sie lachen. Es war ihr rundweg egal, was aus der lieben Kundschaft wird. Auf ihrem Tisch lag eine ausgedruckte E-Mail, in der dem Servicevolk mitgeteilt wurde, dass auf Grund des Unwetters keine Fahrgastrechte-Formulare mehr verteilt werden sollen. Aha!
"Haha. Das können Sie ganz schnell vergessen."
Nach eine Nacht im Hotel mussten wir heute morgen also unser Ticket umbuchen. Von 16 Schaltern waren sieben geschlossen, dafür liefen überall rote Männlein herum, die mir erklären wollten, dass ich mit meinem Handy jetzt auch auf die Bahn-Seite surfen kann. Aha! Endlich am Schalter angekommen ergab sich recht schnell folgendes Bild:
  • 1. Klasse, als kleine Entschädigung für die Nacht im Hotel? - "Das können sie ganz schnell vergessen!".
  • Sitzplatzreservierung im ICE? - "Der ist schon aus dem Buchungssystem raus, da kann ich nichts machen."
  • Wie voll ist denn der Zug so? - "Woher soll ich das denn wissen?"
  • Rückerstattung der Reservierung im Nachtzug, immerhin 60 Euro? - "Nein, das geht nicht. Da kann ich nichts machen."
  • Was können Sie denn? - "Gleich Feierabend machen."
"Ich kann überhaupt nichts machen. (G.H.)"
Darauf hin platzte Mimi der Kragen. Nach einer wilden Auseinandersetzung mit verschiedenen Bahnmitarbeitern, in der unter Anderem der Satz "schnell machen wir überhaupt nichts" fiel, stieß er dann zufällig auf das Zauberwort: Teamleiterin. Es kam also eine Frau, deren Position es ihr sogar ermöglicht, nicht in der affigen Bahnkluft rumzulaufen. Diese hat uns dann kostenlos auf den ICE umgebucht und die Rückerstattung ermöglicht.
Bahnkunden entsetzt
Es ist unglaublich. Als hätte der Sturm seine Äste und Laubhaufen in den Köpfen dieser Servicemitarbeiter abgeladen. Auf Mimis Blog kann man dafür ein gutes Wort finden: Serviceresistenz.

Heute habe ich einen Newsletter von KabelBW erhalten, die unsere WG mit Telefon und Internet versorgen. Dort wird ein Upgrade unserer Leitung angepriesen. Unter anderem heißt es darin:
Gleicher Preis: Sie zahlen keinen Cent extra. Es gibt keine versteckten Kosten, weder einmalig noch monatlich!
Gut, oder? Es wäre das erste Unternehmen, bei dem es was zu verschenken gibt. Und als ich gerade überlege, ob KabelBW den Kapitalismus vielleicht nicht verstanden hat, fällt mir auf, dass unter der Grußformel noch etwas steht.
PS: CleverKabel 25 beinhaltet eine Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten, die mit dem Tag Ihres Upgrades in diesen Tarif erneut beginnt.
Also doch. Nicht, dass ich es nicht geahnt hätte, doch auch wenn es erlaubt ist, solche Formulierungen zu verwenden und den Disclaimer am Ende zu schreiben, so finde ich es nicht gut. Wenn man allerdings alle Firmen meidet, die das machen, dann kann man auch gleich in der Steinzeit leben. Vermutlich findet man nicht mal einen Bestatter, der einem nicht noch das sprichwörtliche letzte Hemd an solche Klauseln bindet.

Die Deutsche Bahn könnte vieles besser machen. Das ist natürlich gemeinhin bekannt und auch nicht weiter erwähnenswert. Für mich ist es deshalb immer wieder mit großem Ärger verbunden, wenn ich erleben muss, was man in der Tat noch schlechter machen kann. Bisher hat die Bahn mir jedes Jahr eine neue Bahncard geschickt. Dafür musste ich nichts weiter machen, außer zum richtigen Zeitpunkt für eine ausreichende Deckung meines Kontos zu sorgen. Für 120 Schleifen kann ich wohl auch erwarten, dass sowas reibungslos funktioniert. Was macht die Bahn jedoch dieses Jahr? Nichts. Also rufe ich nach 8 Wochen an und erfahre, dass man keine Studienbescheinigung hat. Das ist natürlich völlig klar und ein umweltbewusstes Unternehmen spart sich auch das Papier, das es gekostet hätte, mir mitzuteilen, dass man im Gegensatz zu den vergangen Jahren diesmal gerne eine solche Bescheinigung hätte. Ja, soll ich's denn riechen? Blödmänner! Das ganze geschah am 15. Oktober. Es kommt aber noch besser: Schon heute, also nur 4 Wochen später, kommt das Stück Plastik dann ins Haus. Natürlich kann ein Unternehmen wie die Bahn ein Stück Plastik nicht schneller transportieren, aus Gründen die mich überhaupt nicht interessieren. Ich warte also fast drei Monate lang auf meine Bahncard und was sehe ich, als sie kommt? Sie ist auf den 20. August datiert. Das war vor 3 Monaten! Natürlich könnte man sagen, dass das auch schneller hätte gehen können, wenn ich direkt am Tag nach dem Ausbleiben angerufen hätte, aber darum geht es mir überhaupt nicht. Ich finde es völlig unangebracht, erst so zu tun, als könnte man mir keine Bahncard ausstellen, und diese anschließend in die Vergangenheit zu datieren. Wie kann man es denn mit einer Serviceorientierung vereinbaren, dass man eine Leistung berechnet, die man nicht liefert? Genau das passiert nämlich: Ich hab 3 Monate für die Katz bezahlt. Garniert wird das dann noch mit der Tatsache, dass ich dem Saftladen jetzt wieder hinterherrennen und den ganzen Mist geradebiegen kann. Wie es mich aufregt! Ich werde also morgen früh wieder anrufen und den Kreislauf auf ein neues in Gang setzen. Bisher haben sie sich noch nicht getraut, eine Abbuchung vorzunehmen. Man darf gespannt sein, wie das weitergeht.

Update 14.10.2009: Bene hat einen ersten Zufalls-Bingo-Generator entwickelt. Hier kann man das Ergebnis ausprobieren: Generator Starten
Bald ist es soweit: Mit Spaten-Bingo geht ein Versuch an den Start, die Sicherheit beim Hallenklettern auf humorvolle Art und Weise zu verbessern. Zunächst gibt es hier erste Vorschläge für Regeln und Bingo-Felder:

Regeln

  • Die Zettel werden öffentlich aufgehängt und mit Nickname und Datum versehen. Dadurch kommt es zu einer Verstärkung der warnenden Wirkung.
  • Jedes Feld hat einen Platzhalter für das Datum, an dem man den Spaten beobachtet hat.
  • Wenn man den gleichen Spaten danach nochmal sieht, kann man eine Strichliste führen, so dass es dramatischer aussieht.
  • Wenn man einen Spaten entdeckt, darf man ihn auch "verschenken", so dass ein anderer ihn ausmalen kann.
  • Es darf nur der ein Feld ausmalen (oder verschenken), der ihn zuerst gesehen hat.
  • Wird der Bonus erfüllt, darf ein Feld im Umkreis angemalt werden. Pro Spatensichtung kann allerdings nur ein Bonus geltend gemacht werden.

Bingo-Felder

  1. Achter/Tube nach oben / Sicherungsgerät falsch bedient
  2. Gurt offen
    • Bonusantwort: Ach, muss man den zumachen?
  3. Beim Sichern zu weit von der Wand weg stehen
  4. Karabiner offen
  5. Knoten falsch
  6. Toprope-Klettern an einzelnem Karabiner
  7. Reden/Ablenken lassen beim Sichern
  8. Seil loslassen
  9. Sturz auf den Boden
  10. Sturz mit "im Seil verheddern"
  11. Sturz/Ablassen in/auf andere Person (Pendeln in andere Kletterer, Sicherer)
  12. Glasflasche in der Halle / im Sturzbereich
  13. Sichern im Sitzen / Liegen
  14. Klettern im Sturzbereich eines anderen
  15. Kein Knoten im Seilende
  16. Knoten beim Abziehen im Seil
  17. Seil auf Seil
  18. Zwischensicherung ausgelassen
  19. Seil im Mund
  20. "Wie geht nochmal der Achter/HMS"?
  21. Expresse ausgelassen

Bonusantworten

Es gibt auch noch Universal-Bonusantworten:
  • Das ist die Lehrmeinung
  • Das mach ich schon immer so
  • Ich hab nen Kletterschein beim Alpenverein

Kommentare erwünscht

So, jetzt kannst du da unten sagen, was dir noch einfällt. Was ist gut? Was ist schlecht? Fallen dir noch weitere Felder ein? Dann her damit! Außerdem brauchen wir auch noch einen, der das ganze auf einer A4-Seite zum Ausdrucken unterbringt (inkl. Regeln).